Warum ich dem Eifelquerbahn e.V. beigetreten bin

Warum ich dem Eifelquerbahn e.V. beigetreten bin

Das Thema ÖPNV und insbesondere die Bahn ist für mich eine Herzensangelegenheit. Eisenbahnen faszinieren mich einfach und umso wehmütiger macht es mich, dass ich die Tage nie miterleben durfte, in denen die Eisenbahn in der Eifel nicht wegzudenken war.

Es war mal selbstverständlich, dass man von Gerolstein nach Köln, Prüm, Daun, Trier, St. Vith, Kaisersesch und viel weiter kommt. Nicht mit dem Auto, nein: vom Bahnhof Gerolstein aus mit dem Zug.

Heute ist dies beinahe unvorstellbar, aber es ist wahr, die Eifel war einst ein Eisenbahnparadies. Wo wir heute davon träumen, endlich mal wieder mit dem Zug nach Köln zu fahren und noch immer nur Trier per Bahn erreichen können, hatten die Menschen vor Jahrzehnten bereits mehr Auswahl an Zieldestinationen. Wäre dieses dichte Eisenbahnnetz heute noch aktiv, so wären wir heute mit Sicherheit ein Vorreiter in Sachen Mobilitätswende.

Es muss sich in Sachen Verkehrspolitik endlich etwas tun. Immer mehr – vor allem junge Menschen, die unsere ländliche Region doch so dringend braucht – möchten nicht auf das Auto angewiesen sein. Für diese Menschen ist ÖPNV und die Bahn ein Stück Lebensqualität.

Daher mein Standpunkt:

Gleise, die noch liegen müssen dringend reaktiviert werden. Wir brauchen keine Prestigeneubauten der Bahn. Wir brauchen zunächst einmal Geld für die bereits vorhandene Infrastruktur, um diese endlich wieder auf Vordermann zu bringen. Die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn die Bahn zurück in die Fläche und auf das Land kommt.

Der Bahnhof Gerolstein hat es verdient, endlich wieder ein Knotenbahnhof zu werden!

Genau deshalb habe ich mich entschieden, dem Eifelquerbahnverein beizutreten. Dieser Verein setzt sich für die Reaktivierung der, als Eifelquerbahn bekannten Eisenbahnstrecke von Gerolstein über Daun und Ulmen nach Kaisersesch Richtung Koblenz ein. Wir brauchen dringend eine ÖPNV Verbindung in Richtung Osten.

Der Eifelquerbahn e.V. leistet hier schon seit Jahren tolle Arbeit die absolut unterstützteswert ist. Durch die erst kürzlich positiv ausgefallene Nutzen-Kosten-Untersuchung zur Reaktivierung der Eifelquerbahn und dem, durch das Hochwasser entstandene Fokus der Landes- und Bundespolitik auf die Eisenbahn in der Eifel sind die Chancen so gut wie sie nie waren. Die Chance auf eine neue, alte Eisenbahnstrecke in der Eifel steht gut. Dafür lohnt es sich Unterstützung, Engagement und Interesse zu zeigen!

Hab ich dein Interesse geweckt?
Hier geht es zur Webseite des Eifelquerbahn e.V.: https://www.eifelquerbahn.com

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Ein Kommentar

  1. Demokratie ist auch die Vielfalt an Mobilität. Doch die Eifel verweigert sie. Es heRRscht das Diktat(ur) der Straße: Auto, LKW, Bus. Von Köln bis Trier liegt nur 1 Gleis, dafür 1000e Km Straße. Und täglich mehr. Weder die Flut 2021 mit fast 200 Toten, noch jährlich 100 Tote auf den Straßen im Großraum Eifel sollen am morbiden Monopol des Klima-Killer Nr. 1 was ändern.

    Die Eifel hatte einst von allen Mittelgebirgen das dichteste Schienennetz. Wie in der Stadt, praktisch überall war Anschluss. Sicher, bequem, preiswert.
    75 Jahre BR&D und 1000e-Milliarden an Subventionen in das Auto haben das beliebte Verkehrsmittel verdrängt. Alles wurde Auto-gerecht. Wohnen, Arbeit, Freizeit. Alles da, aber irgendwo. So hat das Auto das Innere fast jeden Dorfes und der Kleinstädte zerstört. Ohne lebendige Mitte wurde die soziale Bindung der Bevölkerung stark gestört. Und nun treibt diese Entfremdung die Leute in die Fänge von rechten Rattenfängern….

    Das hat keine Zukunft.

    Anstatt Gerolstein mit breiteren Straßen, unnötigen Brücken-Bauten, jahrelanger Teilung der Stadt, neuer, unsicherer Kreisverkehre, einer bisherigen Fehl-Planung von Zentralem Omnibus Bahnhof, mit Beton & Asphalt für ewig lahm zu legen hat Gerolstein mit garantierter Millionen-Städtebau-Förderung als Brunnenstadt Deutschlands die Chance Modell-Stadt zu sein.

    Weil nun was zu passieren hat, auch die Demokratie debattiert wird, braucht es Konzepte die Bürgernah, ökonomisch wie ökologisch sind, eine lokale Gesellschaft stärken und fördern.
    Viel hängt davon ab diese Elemente zu verknüpfen. Daher ist das Verbindende, die Mobilität, elementar wichtig. Dieser Aufgabe, durch deren Wandel mehr an Miteinander, mehr an Lebens- und Aufenthaltsqualität zu gewinnen, wollen wir uns, mit Benjy, mit allen mit konkreten Beispielen für Gerolstein und die ganze Eifel in dieser Wahl-Werbung beteiligen.

    Beginnen Sie zu Wählen, solange Sie noch die Wahl haben.

    Eine to do Liste mit Begleittext ist vorbereitet unter
    https://www.gerolsteiner.land/ unter AKTUELLES

    Diese Wahl-Werbung Mobilitäts-Wandel ist auch direkt nachzulesen
    unter dem link:
    https://www.gerolsteiner.land/_files/ugd/4a29ce_91d2c7d5abac452d81c0a39066109ede.pdf

    BG
    Gerolsteiner.land

    Gefördert von Sofia Camargo & Thomas EJ Klasen

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